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Die Stoßwellen-Therapie wird bereits seit 10 Jahren erfolgreich bei der schonenden Behandlung von Entzündungen, Verkalkungen oder anderweitigen Verletzungen eingesetzt. Der große Vorteil dabei ist, dass bei der Stoßwellen-Therapie, wie sie der Hersteller unterbreitet, praktisch keine Nebenwirkungen auftreten und sich dadurch eine Vielzahl von Operationen vermeiden lässt.

Was sind Stoßwellen?

Bei Stoßwellen handelt es sich um mechanische Wellen, die energiereich sind und außerhalb des Körpers erzeugt werden. Diese werden mittels eines wassergefüllten Kissens auf den Körper übertragen. Die Übertragung der Wellen kann dabei auf einen bestimmten Wirkungsort gebündelt werden, wodurch die Stoßwellen ihre Wirkungskraft genau in dem gewünschten Bereich erzielen können.

Verschiedene Arten von Stoßwellen

Je nach Art der eingesetzten Stoßwellen haben diese eine unterschiedliche starke Energie. So werden niederenergetische Stoßwellen in erster Linie bei der Schmerztherapie an eher oberflächlichen Sehnenansätzen angewendet. Dabei wird die Wirkung durch eine regelmäßige Wiederholung der Anwendung verstärkt. Dagegen dringen mittelenergetische deutlich tiefer in den Körper ein. Diese finden häufig bei der Behandlung einer Kalkschulter (Tendinitis calcarea) Anwendung. Aufgrund der dabei auftretenden Schmerzen erhält der Patient in der Regel eine örtliche Betäubung. Bei einer Pseudoarthrose (bindegewebige Fehlverheilung von Knochen) werden große Kräfte benötigt, weshalb hier hochenergetische Stoßwellen eingesetzt werden.

Ablauf einer Stoßwellen-Therapie

Nachdem der Patient stabil gelagert wurde, erhält dieser je nach Art der Behandlung eine Lokalanästhesie. Anschließend werden die Stoßwellen mit einer Frequenz von 2-4 Hertz auf die betreffende Körperstelle übertragen. Nach und nach wird die eingesetzte Energie verstärkt, wodurch es trotz der örtlichen Betäubung zu Schmerzen kommen kann. Natürlich bemüht sich der behandelnde Arzt diese so gering als möglich zu halten. Bei zu starken Schmerzen wird die Energie heruntergesetzt oder die Behandlung auch ganz unterbrochen. In der Regel sind zwischen 1-3 Sitzungen erforderlich, welche in einem Abstand von 2-4 Wochen durchgeführt werden. Pro Sitzung werden zwischen 1000 und 2000 Stoßwellen verabreicht.

Insbesondere wird die Stoßwellen-Therapie bei folgenden Krankheitsbildern eingesetzt:

  • Behandlung einer Kalkschulter (Tendinitis calcarea)
  • Entzündungen an der Fußsohle (Fasciitis plantaris)
  • Tennisellenbogen (Epicondylitis)
  • Achillessehnenentzündung (Achillodynie)
  • Behandlung von schlecht verheilenden Knochenbrüchen (Pseudoarthrosen)

Eine Stoßwellen-Therapie darf nicht angewendet werden bei:

 

  • Gerinnungsstörungen
  • bösartigen Tumorleiden
  • akuten Entzündungen im Behandlungsgebiet
  • während einer Schwangerschaft
  • bei großen Nerven- oder Gefäßsträngen im Behandlungsgebiet